Ein Aufenthalt in der Residenz Osiris heißt auch, die Küste der Götter wiederzuentdecken und in das unmittelbare Hinterland einzutauchen, also nicht nur ins Meer, sondern auch die Hügel und das Poro-Hochland, wo Sie immer noch die Geheimnisse der kalabrischen öno-gastronomischen Tradition entdecken und schmecken können.

Geschmackspfad

Vom Meer über die Hügel bis zur Hochebene des Monte Porowindetsich der Weg durch Landschaften seltener Schönheit in einem Kontext, der die verschiedenen typischen Produkte (g.A und ggU) repräsentiert:die rote Zwiebel aus Tropea, „’Nduja di Spilinga“ [eine pikante gekochte und geräucherte Streichwurst, ähnlich der Sobrasada], Pecorino del Monte Poro, natives Olivenöl extra und Wein, weitläufige Museen, Weingüter und Ölmühlen, Weinberge und jahrhundertealte Olivenhaine, typische Restaurants, eine alte Brennerei und Bauernhöfe, die bereit sind, den Besucher willkommen zu heißen und ein einzigartiges Erlebnis zu bieten.

Dieser Küstenabschnitt vervollkommnet seine natürlichen und landschaftlichen Schönheiten mit einer sehr reichhaltigen kulinarischen Tradition, die sich in Landschaften, Produkten und typischen Gerichten ausdrückt, die dieses Reiseziel seit jeher bereichert haben, wobei Nicotera als Hauptstadt der mediterranen Ernährung gilt.

1. Besuch des nahegelegenen Gutshofes

Weniger als einen Kilometer von der Residenz entfernt liegt die Masseria Pontoriero ( gleiches Anwesen), wo die roten Zwiebeln und die scharfen roten Peperoni angebaut werden, die für die Zubereitung der ‘Nduja di Spilinga verwendet werden.

Die Route beginnt bei der nahegelegenen Masseria Pontoriero, die weniger als einen Kilometer von der Residenz Osiris entfernt ist.
Der Gutshof produziert rote Tropea-Zwiebeln, scharfe rote Peperoni für ‘Nduja di Spilinga, Hülsenfrüchte, Hartweizen, Tomaten, Auberginen und verschiedene Früchte der Saison (Feigen, Granatäpfel, Orangen, Zitronen, usw.).Je nach Jahreszeit können Sie auch an der Ernte von saisonalem Obst und Gemüse teilnehmen.

In einer alten „Bresta“ (aus Lehm- und Strohziegeln) gibt es einen noch funktionierenden Holzofen für hausgemachtes Brot, Pizza, geröstete Paprika und gebackene Zwiebeln.

Der Gutshof war Drehort mehrerer Dokumentationen des italienischen (LaTVdeiViaggi), britischen (BBC mit Carluccio und Contaldo und ITV mit Gino D’Acampo) Fernsehens.

2. Besuch der weitläufigen Museen von Ricadi

Die Route beinhaltet einen Besuch der weitläufigen Museen der Gemeinde Ricadi und genauer gesagt des Museums der roten Zwiebel in Capo Vaticano, das sich im Inneren des Bahnhofs befindet, und des Museums der bäuerlichen Kultur (alte Ölmühle) im Zentrum von Ricadi.

Der Bahnhof von Ricadi beherbergt eine Dauerausstellung mit didaktischen Tafeln und antiken Werkzeugen, die für den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung der roten Zwiebel von Tropea verwendet wurden.

Im Museum der bäuerlichen Kultur sind hingegen die Maschinen der alten Ölmühle zur Verarbeitung von Oliven, große Eisen- und Glasgefäße und Behälter zur Konservierungdes produzierten Olivenöls ausgestellt.
Außerdem gibt es eine Ausstellung von Geräten zur Bodenbearbeitung. Vom Hinterhof betritt man ein kleines Gebäude aus Lehm und Stroh (Kalabrisch bresta ), das der traditionellen Spinnerei gewidmet ist.

3. 'Nduja di Spilinga und Pecorino del Poro

Weiter geht es in Richtung Spilinga – Monte Poro, wo Sie die Landschaft in Staunen versetzen kann mit ihren Feldern und Weiden. Dort befinden sich alte „Masserie“, steinerne Gebäude und Brestas, von denen einige noch heute von Bauern als Scheune für Heu und Werkzeuge genutzt werden.

Nduja di Spilinga

In Spilinga, 9 km vom Capo Vaticano entfernt, ist der Besuch einer handwerklichen Wurstwarenfabrik vorgesehen, in der die berühmte „’Nduja di Spilinga“ herstellt wird und in der Sie die verschiedenen Abschnitte der Verarbeitung und Reifung miterleben können.

Weiter geht’s in Richtung der Poro-Hochebene entlang der Straße über Weiden, Getreidefelder und alte Bauernhöfe, um eine Molkerei zu besichtigen, die Milch von den Almen der Hochebene zu Pecorino del Poro g.A verarbeitet.

4. Natives Olivenöl extra, Wein und Spirituosen

Von der Hochebene des Monte Poro fahren Sie dann in Richtung Limbadi/ Nicotera. Die Route bietet eindrucksvolle Panoramen, die von den grünen jahrhundertealten Olivenhainen bis zum Blau des Meeres reichen, mit derMeerenge von Messina am Horizont.

Uliveto panoramico

Nach Nicotera (der Heimat der mediterranen Diät) weichen die Olivenhaine den Weinbergen in der Nähe des Weilers Badia, wo ein Besuch eines Weinguts mit Blick auf die Weinberge und das Dorf Nicotera geplant ist. Weiter geht’s ins nahe gelegene Limbadi, um einen Olivengut mit einer Ölmühle (wo extra natives Olivenöl hergestellt wird) und die alte Brennerei Caffo zu besuchen, die immer noch die weltberühmten kalabrischen Kräuterbitter herstellt

Die Rückkehr sieht einen Halt in Nicotera vor (der Stadt der Erfindung der mediterranen Diät), um den berühmten Panoramablick hinter dem Schloss zu genießen und hausgemachte Eiskrem zu probieren.

Alternativ besteht die Möglichkeit, das mittelalterliche Dorf Motta Filocastro (Ortsteil der Gemeinde Libadi) zu besuchen, mit seiner charmanten Altstadt, von der aus Sie atemberaubende Ausblicke genießen können, und einer alten (privaten) Ölmühle aus dem 19. Jh.

Rundgang durch Dörfer, Höhlen und Museen

Höhlen von Zungri

Suchen Sie eine Alternative zum Meer?
Außer den herrlichen Stränden der Küste und Tropea mit ihren kleinen Geschäften, Plätzen und Bars, die zum Verweilen einladen, können Sie auch die weitläufigen Museen und Dörfer des unmittelbaren Hinterlandes der Costa degli Dei besuchen.

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